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13th
APR

Und passt

Abgelegt unter Erfahrungsberichte

[Gastartikel]

Sicher gibt es geteilte Meinungen über den Möbel-Bastel-Laden aus Schweden. Aber nach fünf Küchen und vielen Schränken der verschiedensten Arten kann ich mich nicht beschweren. Es waren immer alle Teile vorhanden und es passte auch. Gut, man muss natürlich erst mal die Gebrauchsanweisung… nein, nicht lesen sondern nur ansehen. Denn es ist von den noch notwendigen Werkzeugen bis zu „Teil A muss in Teil B“ alles bebildert.

Damit zollt der Möbel-Schwede wohl seinen Tribut an die Lesefaulheit (diese Erfahrung habe ich bei meinen Projekten auch häufig machen müssen, nehme mich aber -was das Lesen von Handbüchern angeht- davon nicht aus). Zusätzlicher Nutzen der Bildersprache: Man spart an Übersetzungskosten.

Zuletzt haben wir einen Küchenschrank mit Schubladen erweitert. Mit nur vier Schrauben war das Ding in kurzer Zeit zusammengebaut und trotzdem sehr stabil. Wie gesagt, mir macht’s Spaß, und das wird wohl nicht der letzte Bausatz gewesen sein.

Wie ist eure Erfahrung? Selbst zusammenbauen nach Anleitung: eher Fluch oder Segen?

In diesem Sinne, ne schöne Jrooß!

(Stephan)

Leser Kommentare

  1. Alex |

    Hallo Stephan

    Zuerst einmal herzlichen Dank und dir auch Gratulation zum ersten Gastartikel hier auf offenesblog.de.

    Was den Möbelriesen angeht, da bin ich gerne zum Einkaufen und auch das Zusammenbauen geht -meist- gut von der Hand. Sicherlich habe ich schon das ein oder andere Mal geflucht, etwas falsch zusammengebaut oder ähnliches, aber die Idee und die erwähnte Gebrauchsanweisung finde ich schon toll.
    Am besten ist es sich den Plan auf den 1. Punkt auszubreiten, dann alle mitgelieferten Schräubchen und Co. in Häufchen zu klassieren und dann von Punkt 1 bis zum Schluss durchkämpfen.

    Mir jedenfalls macht es meistens Spaß.

  2. John |

    Also bisher bin ich mit dem nordischen Möbelriesen noch nicht allzu oft auf Tuchfühlung gegangen: ein obligatorischer Besuch in der „kulinarischen Abteilung“ wurde absolviert und ein solides Regal erstanden und erfolgreich aufgebaut, wozu nicht einmal eine Anleitung nötig war. Aber tendenziell werde ich auch in Zukunft eher zu heimischen Anbietern gehen – sind zwar vermutlich auch etwas teurer, aber Möbel kauft man sich ja nicht alle Tage…

  3. Sascha |

    Zu wenige Teile hatte ich bei besagtem Möbelhaus -und auch anderen Möbelhäusern- glücklicherweise noch nie, allerdings kommt es regelmäßig vor, dass ein paar Schrauben und sonstige Teile übrig bleiben. Da fragt man sich zuerst, ob die nun wohl in einer anderen Packung fehlen, bevor einen dann das ungute Gefühl beschleicht, ob die möglicherweise im eigenen Aufbau irgendwo fehlen 😀

    Wenn die Möbel dann aber trotzdem belastbar stehen bleiben, legt sich diese innere Unruhe schnell wieder. Dass auf Texte in den Anleitungen verzichtet wird, halte ich für eine Win-Win-Situation. Die Hersteller sparen sich teure Übersetzungen, die oftmals eh unverständlich wären (man kennt solche Anleitungen ja zu Genüge^^) und der Käufer erhält eine Anleitung, die zumindest verständlicher ist, als irgendwelches Kauderwelsch, da Bilder ja doch mehr als 1.000 Worte sagen können, auch wenn Bauanleitungsbilder hier und da sicherlich auch ihre Ungenauigkeiten haben.

  4. Thomas |

    Nicht alle aber doch einige Möbel von denen sind sehr stabil konstruiert. Das kann man von Möbeln heute nicht pauschal erwarten. Preis und Leistung passen da schon. Das ist das eine.

    Die andere Seite ist der Selbstzusammenbau. Da habe ich gemischte Gefühle nach dem Motto „klappt / klappt nicht“. Pauschal sind nicht alle Anleitungen mies, was natürlich vom Möbelstück abhängt. Nur ein simpler Tisch oder ein kleines Nachtkästchen gehen schon ganz gut – handwerkliches Geschick natürlich immer vorausgesetzt.

    Größere Möbelstücke wie z.B. eine komplexe Winkelschreibtisch-Kombination kann da schon zur Verzweiflung führen. Ein Sack voller Schrauben und Dübel und 16 Seiten Bauanleitung, Löcher die es so wie im Bauplan gar nicht gibt und dergleichen waren da an der Tagesordnung. Angegeben war die Bauzeit mit 45 Minuten bei zwei Personen. Wir waren zu dritt und insgesamt 3 Stunden beschäftigt bis alles stand wie es sein muss.

    Das ging uns aber auch schon in anderen Möbelhäusern so. Magenschmerzen bereiten mir solche Vorhaben seitdem immer… eine ganze Küche wollte ich nicht aufbauen müssen 🙂 .

  5. Stephan |

    Die erste Küche war natürlich auch erstmal ein „Graus“ und als Anfang dazu noch zu groß. Doch wenn man ein paar Mal sowas aufgebaut hat, weiß man schon einigermaßen, worauf man achten sollte. Aber eine kleine Herausforderung ist es immer wieder.

  6. CyBa |

    Ich finde solche Aufbauaktionen eigentlich immer recht lustig (zumindest hinterher) 🙂 ..da kommt irgendwie immer der „Lego“-Trieb von damals wieder hoch.

    Man sollte nur nich unbedingt Samstags mit der Freundin dort zum shoppen oder gar zum „nur mal gucken..“ hinfahren, außer man hat ein verdammt dickes Fell 😉

    Bei Dingen wie einer Küche finde ich allerdings, das es oft teurer wird als ein vergleichbares Angebot aus anderen Möbelhäusern, da man alles einzeln zusammenstellen muss und da oft echt einiges zusammen kommt.

    Naja und wie mein Vorredner schon sagte, Aufbauen muss man den Kram ja immer, wenn man´s nicht aufbauen lässt ..und dafür könnte man sich ja auch bei schwedischen Möbeln ´nen Aufbauer bei myhammer ordern 😉

  7. Alex |

    Hallo John, Sascha, Thomas, Stephan und CyBa

    – John, was die “kulinarische Abteilung” angeht, da kenne ich sogar ein Paar, welches wegen des Essens dort hin geht (die Tochter liebt das Essen!) und „nebenbei“ noch shoppt. An erster Stelle aber steht das Essen! 😀

    – Sascha, ach DU hast meine fehlenden Schrauben?! 😉 Bei uns war einmal ein Spiegel kaputt von einer Tür, umgetauscht, kein Problem und neuen bekommen. Ich bin stets 1A zufrieden.

    – Thomas, das teile ich gerne. Eine Küche wäre auch für mich zuviel des Guten. Wobei das „Kleinzeug“, das bastelt man ja noch gerne zusammen, macht ja auch irgendwie Spaß und man kann sich anschließend auf die Schulter klopfen, aber eine Küche oder dergleichen… nee, ne. 😉

    – Stephan, dass man nach dem ersten „Graus“ nicht die Nase voll hat und es dann doch wieder und wieder versucht… meinen Respekt hast du!

    – CyBa, der Vergleich mit dem Lego-Trieb gefällt mir und was das Shoppen angeht, ob mit oder ohne Freundin, ob samstags oder wochentags… da scheine ich wohl ein dickes Fell zu haben, denn Spaß habe ich da jederzeit. Und ohne irgendeinen Artikel kommt man da eh nie raus! 😀

  8. Ja ist denn schon Weihnacten? |

    […] seinen noch jungen Blog hatte ich hier ja schonmal berichtet und auch einen kleinen Artikel für seine Seite geschrieben. Als Dankeschön für die Unterstützung im ersten Monat habe ich nun […]

  9. Lego Star Wars Fan |

    Hmm. Segen wenn man die Moebel kauft (da sie guenstiger sind und einfach zu packen) und Fluch wenn man sie mal „schnell“ zusammenbauen will. Aber die Kommoden etc. sind okay.

  10. Alex |

    Hey du Lego Star Wars Fan

    Neben dem Segen und Fluchen des Möbelzusammenbauens, wäre das hier nicht das passende für dich:
    http://www.offenesblog.de/2011/10/halbjaehriges-samt-lego-gewinnspiel/

    Angenehmes Wochenende und beste Grüße, Alex

  11. Johannes |

    Ich find das Preis-Leistungs-Verhältnis halt wirklich top. Wahrscheinlich fahre ich deshalb immer wieder dorthin.

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