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JUN

Die Geschichte des kleinen gelben Klebezettels – genannt Post-it

Abgelegt unter Wissen

Wer kennt es nicht… das kleine, gelbe Helferlein welches uns fast täglich begleitet.
Mal um im Büro einen verpassten Anruf für den Arbeitskollegen zu notieren. Vielleicht auch zuhause um einen kleinen Einkaufszettel zu schreiben. Post-it wo man auch hinschaut.

Bild von nasty days
(Bildquelle: nasty days)

Wer aber wusste, dass die Klebezettelchen mehr oder minder durch Zufall erfunden wurden?

Hier die Geschichte und Entstehung der heute weltbekannten Post-its:
1968 wurde an einem Superkleber getüftelt, der stärker werden sollte als alle bis dahin bekannten Klebstoffe. Der gute Spencer Silver, der daran arbeitete, brachte allerdings nur eine leicht aufzutragende, jedoch auch wieder leicht abzulösende Masse hervor. Somit wurde nichts aus dem angestrebten Superkleber, aber der Versuch einer Pinnwand ohne „Pins“ wurde gestartet. Der Verkauf lief allerdings nur schleppend und so wurde die Erfindung wieder vom Markt genommen.

Sechs Jahre später sollte dann aber dank eines Freundes von Spencer, Art Fry, der Durchbruch kommen. Letztere verzweifelte stets an seinen Lesezeichen im Kirchenchor, die ihm aus seinen Notenheften herausfielen.
So kam es, dass die Lesezeichen mit dem Kleber versehen wurde und siehe da – das Post-it war geboren.

Das Post-it – eines der wichtigsten Erfindungen des 20. Jahrhunderts, durch Zufall entdeckt.

(Alex)

Leser Kommentare

  1. JürgenHugo |

    Da weiß ich noch was VIEL besseres: wer einen Spiegelscreen hat, pappt sich ganz viele Zettels darauf – dann stören die Reflexionen nicht mehr so… :mrgreen:

  2. Richard |

    Hehe! Man darf nur nicht den Überblick verlieren!

  3. Thomas |

    Schön erklärt… wusste ich nicht!

    Die gelben Dinger sind bei mir auch im Einsatz. Allerdings muss ich sagen, dass sie bei mir nicht so gut kleben wie auf dem Bild – die ganze Wand voll….! Aber für Notizen die irgendwo beigefügt werden – bei mir meist Briefe – sind sie sehr praktisch.

  4. Alex |

    Hi JürgenHugo, Richard und Thomas

    – JürgenHugo, ich merke… du hast dann sicherlich nie Probleme mit irgendwelchen Reflektionen! 😀

    – Richard, genauso ist es. Post’it’s können hilfreich sein. Zuviele jedoch, sind dann im Endeffekt vielleicht doch zuviel des Guten.

    – Thomas, ich wusste es bis vor kurzem auch noch nicht. Und da ich die Kategorie „Wissen“ kürzlich ins Leben gerufen hatte, wollte ich das Wissen auch mit anderen teilen.

    Beste Grüße Euch Dreien, Alex

  5. Timotime |

    Coole Sache =)

    So ist ein Produkt durch puren Zufall entstanden, was so nie geplant war.
    Fast genauso cool, finde ich die Szene aus dem Film „Forrest Gump“ in dem die Smiley TShirts erfunden werden 😛

    Grüße

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