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23rd
JUL

Stopp mit Rauchen: so erholt sich der menschliche Körper

Abgelegt unter Gesundheit/Medizin

Ich war, bin und bleibe aller Voraussicht nach Nichtraucher. Was aber ein Raucher seinem Körper antut, kann man hier drunter lesen. Vor allem nachdem ein Raucher dem Glimmstängel abgeschworen hat, merkt man erst, was man seinem Körper jahre- und vielleicht jahrzehntelang angetan hat.

Bild von Madebyr.de
(Bildquelle: Madebyr.de)

Nach 20 Minuten

Die Durchblutung verbessert sich. Bei Händen und Füßen weiten sich bereits die Blutgefäße.
Und da nun weniger Dopamin (Stresshormon) ausgeschüttet wird, normalisieren sich Puls und Blutdruck.

Nach einem halben Tag

Die Sauerstoffversorgung im Körper wird besser. Man fühlt sich bereits frischer, die roten Blutkörperchen verrichten ihre Arbeit besser.

Nach 1 Tag

Das Herzinfarkt-Risiko beginnt bereits zu sinken.

Nach 2 Tagen

Der Geschmacks- und Geruchssinn verbessert sich bereits.

Nach 2 Wochen bis 3 Monaten

Die Lungenfunktion verbessert sich wieder.
Der Kreislauf erholt sich und die oben bereits erwähnte Sauerstoffversorgung wird deutlich besser.
Das Immunsystem wird allmählich wieder stärker. Die Infektionsgefahr sinkt.
Und durch die verbesserte Durchblutung erholt sich auch die Haut.

Nach einem Vierteljahr

Die Fruchtbarkeit bei Mann und Frau wird allmählich wieder besser.
Beim Mann werden die Spermien beweglicher, bei der Frau erholen sich die Eierstöcke.

Nach einem halben Jahr

Endlich bekommt man wieder besser Luft. Hals-, Nasen- und Ohrenbereich haben sich weitestgehend erholt.

Nach einem dreiviertel Jahr

Endlich wieder durchatmen. Der Raucherhusten verschwindet. Die Kurzatmigkeit gehört der Vergangenheit an, da die Lunge sich zum Teil wieder regeneriert hat.

Nach 1 Jahr

Der Cholesterinspiegel hat sich deutlich gesenkt.
Der Blutdruck ist verbessert und das Risiko für ein Herzinfarkt hat sich bereits um die Hälfte reduziert.

Nach langen 5 Jahren

Das Risiko an Mund-, Kehlkopf-, Speiseröhren- und Blasenkrebs zu erkranken fällt um 50%.
Ebenfalls ist das Risiko eines Schlaganfalls auf das eines Nichtrauchers gesunken.
Gleiches gilt für das Gebärmutterhalskrebs-Risiko bei der Frau.

Nach einem Jahrzehnt

Das Lungenkrebs-Risiko ist auf dem Niveau eines Nichtrauchers.

Nach ganzen 15 Jahren

Die Gefahr an Diabetes zu erkranken hat nun deutlich abgenommen.
Das Risiko ein Herzinfarkt zu erleiden ist auf das Niveau eines Nichtrauchers gesunken.

Wie schaut es bei dir aus? Raucher oder Nichtraucher? Und falls Raucher gewesen, welche Lebensqualitäten hast du zurückgewonnen nachdem du das Rauchen aufgegeben hast?

Alldenjenigen die aufhören wollen, viel Glück, Erfolg und Durchhaltevermögen! Und auch wenn es ein langwieriger Weg ist… immer dran denken: es lohnt sich – jeder einzelne Tag!

(Alex)

Leser Kommentare

  1. WobIntosh |

    Nichtraucher, ich werde die Fakten mal weiterverbreiten, dann werden’s vielleicht weniger Deppen in meinem Umfeld…

  2. JürgenHugo |

    “Ich war, bin und bleibe aller Voraussicht nach Raucher.”

    Und solche Horrorgeschichten wie eben, die les ich “gaanich” :mrgreen: Im Gegenteil: gerade hab´ ich mir ein kleines Zigarillo angesteckt! :-P

  3. Skatze |

    Ich kann auch nicht zu 100% auf die Zigarette verzichten. Zwar habe ich mir das “normale” Rauchen abgewöhnt, also sprich täglich zu rauchen, jedoch auf Familienfesten oder derartiges kann es schon mal passieren, dass man sich eine ansteckt. Und zur Verbesserung: Selbst ich habe in meinen noch jungen Jahren nah einigen Wochen eine Verbesserung der Atmung mitbekommen, sprich der Kondition. Allerdings kann ich einen Placebo auch nicht ausschließen.

  4. Timotime |

    Nachdem ich auch mal “richtig” geraucht habe, handhabe ich das wie “Skatze”. Eigentlich bin ich Nichtraucher, aber gannnzzzz selten da steck ich mir doch tatsächlich mal eine an. Wenn ich ein Bierchen mit Freunden trinke, ist es irgendwie verlockend.

    Besser wäre, ich würde mich das komplett schenken… aber ich glaube es ist wirklich noch im Rahmen. Als ich vor ein paar Jahren aufgehört habe, konnte ich auch von Monat zu Monat feststellen, wie ich immer besser atmen konnte.

    Eigentlich gehören Zigaretten verboten…

  5. JürgenHugo |

    “Eigentlich gehören Zigaretten verboten…” –

    und Schnaps, und zu fettes Essen, und Inline-Skating, und Skifahren und, und, und – kann ALLES gefährlich sein. Wenn da jedes Risiko ausgeschaltet ist, dann stirbste an Langeweile… :mrgreen:

    Oder an den Ausdünstungen der Plastikgehäuse von Smartphones…

  6. Timotime |

    Theoretisch haste recht. Allerdings halte ich Zigaretten nicht nur für sehr schädlich, sondern auch für enorm schnell süchtig machend. Sicher ist Alkohol auch nicht gut und es mag auch einige Alkoholiker geben … aber (ohne jetzt genaue Zahlen zu kennen) gehe ich davon aus, dass die Zahl der Alkoholiker in Deutschland eher verschwindend gering im Vergleich zu der der Raucher ist.

    Beides mag schädlich sein… Rauchen allerdings macht erheblich schneller süchtig. Ich denke, der Staat freut sich über die lieben Steuergelder, die so in die Kassen wandern.

  7. Alex |

    Hi WobIntosh, JürgenHugo, Skatze und Timo

    - Wobintosh, schön, dass auch du Nichtraucher bist. Dann werden wir beide das in Zukunft auch mal bleiben und diese Auflistung hier ruhig an Raucher weiterleiten, vielleicht überlegen sie es sich dann nächstes Mal zweimal, ehe sie die Zigarette anzünden.

    - JürgenHugo, na dir dann mal ein leckeres Zigarillo. Es gibt dann eben doch die Unverbesserlichen. In diesem Sinne… dir eine gute und stabile Gesundheit trotz des Rauchens und ja… nicht nur der blaue Dunst ist gefährlich sondern einiges andere auch! :)

    - Skatze, schade dass du (noch?) nicht ganz auf den Glimmstängel verzichten kannst, aber vielleicht kommt das ja noch. Allerdings schlimm genug zu lesen, dass in den jungen Jahren bereits eine Abstinenz von ein paar Wochen bereits solche Auswirkungen hat. Na dann weißt du ja, was du zu tun hast! ;)

    - Timo, ich glaube es wäre richtig zu sagen “Man sollte alles im Leben in Maßen genießen”. Nur eben genau da ist das Problem bei solchen süchtig-machenden Genußmitteln. Man will und braucht halt meistens mehr und mehr und kommt nicht davon los. Und genau das ist das Problem. Am besten halt gar nicht erst anfangen, dann muss man auch Gott sei dank nicht davon loskommen! ;)

    Alles Gute Euch allen, Alex

    - Dies war der 2300. Kommentar auf offenesblog.de -

  8. Carsten |

    Von 16 bis 25 geraucht. Dann von einem Tag auf den anderen aufgehört. Hat geholfen, bis heute! Ich kann mich aber vom “Rauchen” nicht freisprechen. Ab und an, beim Stammtisch, mal eine Moods oder, wie jetzt an sonnigen Tage, eine Sisha mit Doppelapfel auf dem Balkon. Aber 20-30 Zigaretten am Tag? – Nein Danke! Nie wieder.

  9. Tobsen |

    Sterben müss’ mehr sowieso, schneller geht’s mit Marlboro.

    Richtig geraucht habe ich nie. Vielleicht ab und an mal eine gezogen, aber nie im großen Maße. Früher auch mal ne Shisha. :)

    Dann doch lieber ein gutes Bier?

  10. Alex |

    Hi Carsten und Tobsen

    - Carsten, genial und Gratulation, dass du vom einen auf den anderen Tag aufgehört hast. Auch wenn es leider nicht endgültig ist und dennoch ab und an die eine Zigarette angezündet wird, aber hauptsache nicht mehr täglich und in dem von dir genannten Ausmaß. Weiterhin alles Gute beim Durchhalten! :)

    - Tobsen, dann doch lieber ein gutes Bier. Bevorzugt Hefeweizen! ;)

    Angenehmen Abend Euch beiden, Alex

  11. Carsten |

    Also wenn, dann sind es vielleicht 4 Stk in den letzten 5 Jahren gewesen.

  12. Arven |

    Diese Fakten sind wirklich toll vor allem regen sie zum nachdenken an. Vor ein paar Jahren war man noch “In” wenn man rauchte… Heute ist man zum Glück soweit das man weiss es ist einfach nur ungesund und sauteuer… Von dem Abgesehen ich war auch über 20 Jahre lang starke Raucherin!
    Als Ex Raucherin schmeckt der Kaffee gleich noch besser -lach-

  13. JürgenHugo |

    Noch mal 2 Fakten:

    Mein Vater hat mit 37 aufgehört und nie mehr geraucht – er ist knapp 80 geworden. Mein Opa hat nie aufgehört – der wurde ein wenig älter…

    Und zum Käffchen eine gute Ziga :-P

  14. Tobsen |

    @JürgenHugo: Das hängt aber auch viel vom Menschen ab. Je nach Art und Bauweise, kann er mit Gift alt werden, während ein anderer ohne Gift schon mit 50 den Löffel abgibt.

    Meine Oma ist beispielsweise 83 und wird dieses Jahr 84. Die hat ihr Leben lang auf einem Bauernhof geschafft und kann mittlerweile echt nicht mehr. Aber sie lebt trotzdem noch. Allerdings hat sie auch sehr selten etwas getrunken und nie geraucht.

    Von dem her: Ich würde mit dem Rauchen aufhören oder gar nicht erst anfangen. Aber da heutzutage jeder die Gefahren kennt, muss das jeder selbst wissen.

    Ist ja wie mit den Kneipen. Es ist bekannt, dass dort geraucht wird. Also sollte ich mich nachher nicht beschweren, wenn meine Kleidung voller Rauch ist auch wenn ich Nichtraucher bin.

    Alles in Maßen und nie in Massen. :)

  15. Skatze |

    Eben, “Zum Käffchen eine gute Zigarette”, genau das hält vom aufhören ab. Die Gewohnheit.. Man hat die Zigarette nach dem Essen immer gut geschmeckt, aber letztendlich dachte man schon während des Essens daran und man konnte nicht einmal das Mal so richtig genießen. Oder man hat auf den Bus/Bahn gewartet, da war doch ne Zigarette der perfekte Lückenfüller. All solche Dinge sind die Schwierigkeit wie ich finde, am meisten im Zusammenhang mit Alkohol und Freunden(Rauchern).
    Aber auch das ist alles machbar ;)

  16. Sascha |

    Nichtraucher, immer gewesen. Noch nicht mal testweise hab ich je an einer Kippe gezogen. Und das, obwohl mein Vater starker Raucher ist. Vermutlich hatte ich damals in der Schule einfach Glück, da rutschen ja viele ins “Rauchertum”. Zwar waren damals einige (viele) meiner Freunde Raucher, aber die haben mich auch ohne Glimmstengel akzeptiert. Man musste also nicht rauchen, um “dazu zu gehören” oder “cool” zu sein. Wobei ich auch nie so ein penetranter Nichtraucher war, der immer allen unter die Nase reibt, wie schädlich das ist und sofort anfängt wie wild zu husten, sobald sich jemand im Umkreis von 5 km eine Zigarette ansteckt. Vermutlich hätte ich es mit der Einstellung dann bei meinen Freunden damals schwerer gehabt :D

    Mich stören Raucher eigentlich nur beim Essen. Da das aber glücklicherweise die meisten Raucher auch so sehen, verzichten sie meist auf die Zigarette, während gegessen wird.

  17. JürgenHugo |

    Na, beim Essen rauch ich auch nicht. Da würd ich bei z.B. dir entweder a) eine große Portion mitessen, oder b) auf den Balkon zum Rauchen gehn, oder c) bleiben und nicht rauchen. Kleine Zeit kann ich das schon.

    Ich rauche auch bei mir (obwohl ich alleine wohne) nicht im Schlafzimmer.

  18. Andersreisender |

    Ui… ich dache nach sieben Jahren sind alle “Schandtaten” beseitigt, aber dabei bin ich erst vor kurzem in die letzte Phase Deines Plans eingetreten. Ich bin mittlerweile seit 10 Jahren rauchfrei und überglücklich damit. :-)

  19. Richard |

    Nichtraucher, auch gut so!

    Aber ein guter Plan! Danke!

  20. Alex |

    Hi Carsten, Arven, JürgenHugo, Tobsen, Skatze, Sascha, Andersreisender und Richard.

    Ihr ward ja wieder einmal ALLE recht fleißig hier, danke.

    - Carsten, die 4 über 5 Jahre erstreckt – das freut mich zu lesen. Wobei man sich ja dann schon wieder fragen könnte: Warum dann überhaupt? ;)

    - Arven, es freut mich, dass dir die Fakten gefallen und umso mehr, dass du nun auf der “guten” Seite stehst. Zumindest gesundheitlich und kostentechnisch gesehen!
    Und wenn du 20 Jahre stark geraucht hast, dann bleibe nun “trocken” und wir schauen nochmal, wie es dir in 15 Jahren geht! :) Jedenfalls Gratulation zum Absprung, bleibe stark und mach weiter so. Keine Zigaretten, dafür ruhig ein Käffchen mehr! :D

    - JürgenHugo, knapp und über 80 – ein schönes und erstrebenswertes Alter. Drücken wir uns mal alle die Daumen, dass auch wir die 80 knacken, ob mit oder ohne Zigarette.

    - Tobsen, kann dir nur beipflichten mit deinem Kommentar. Und zu deiner Oma, auch hier steht schon wieder die 80+, klasse! :)

    - Skatze, stark bleiben. Der Bus kommt auch ohne Zigarette irgendwann. Und mit den Kumpels um die Häuser ziehen… dann einfach anstelle der Zigarette noch ein Bierchen mehr bestellen! :D

    - Sascha, Willkommen im Club! Ich musst auch nie rauchen um “cool” zu sein. Klar, war ich in der Minderheit, da die meisten wirklich entweder rauchten oder es zumindest mal versucht hatten. Doch ich war, bin und bleibe rauchfrei. Und mit deiner toleranten Einstellung den Rauchern gegenüber, genauso halte ich es auch.

    - Andersreisender, 10 Jahre lang rauchfrei klasse. Wie lange hingst du denn vorher am Glimmstängel? Jedenfalls Hut ab, weiter so und es ist schön zu lesen, dass du dunstfrei überglücklich bist.

    - Richard, schon immer gewesen? Und gern geschehen, was die Auflistung angeht.

    Euch allen einen angenehmen Abend, Alex

  21. Marc |

    Somit kann ich “endlich wieder durchatmen” – das 3/4 Jahr ist bei mir so gut wie erreicht!

  22. Michaela |

    Ich hatte vorige Woche mein “einjähriges” ohne Zigarette :)
    …und bereue keine Minute!!

    LG, Michaela

  23. Alex |

    Hi Marc und Michaela

    - Marc, na, mittlerweile schon fast 1 3/4 Jahr ohne?

    - Michaela, freut mich sehr zu lesen. Klasse und mache weiter so. Dein Körper, die Gesundheit und das Portemonnaie werden sich allesamt bedanken! :D

    Angenehmen, rauchfreien Dienstagabend

  24. Luigi |

    Das ist wirklich eine beeindruckende Liste und ich spüre bereits nach ein paar Tagen wie es mir besser geht, z.B. habe ich wesentlich mehr Appetit :( ;)
    Danke für diesen motivierenden Artikel!

  25. Alex |

    Hi Luigi

    Es freut mich, dass mein Artikel eine Motivationsspritze für dich ist. Dann bleib dran, lass das qualmen und ich hoffe, dass du dich weiter und weiter merklich besser fühlen wirst.

    Alles Gute!

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