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7th
NOV

Dänemark – Nørre Lyngvig Fyr, die Hafenstadt Hvide Sande und das Sandskulpturen Festival

Abgelegt unter Reisen

Nach dem ersten Artikel der Dänemark-Reihe, will ich Euch heute etwas über den Leuchtturm Nørre Lyngvig Fyr, die Hafenstadt Hvide Sande und das Sandskulpturen Festival erzählen. Passend dazu, habe ich Euch auch zu jedem Thema ein paar Bilder mitgebracht.

Nørre Lyngvig Fyr
ist der höchste Leuchtturm Dänemarks und liegt auf dem Weg in Richtung Hvide Sande. Der Parkplatz liegt etwas abseits der Straße, ist aber dennoch gut zu erreichen.

Nørre Lyngvig Fyr

Für 40 DKK, ca. 5 Euro, kann man von 10 bis 17 Uhr auf den Leuchtturm hinaufsteigen. Der 38m hohe Leuchtturm wurde auf einer 17m hohen Düne errichtet, welches eine Gesamthöhe von 55m ergibt. Um zum Leuchtturm hinaufzusteigen, gibt es 79 Stufen einer Holztreppe die auf die Düne hinaufführen. Wer es sich dann traut die letzten 150 Stufen hinaufzusteigen, bekommt eine hervorragende Aussicht die bei gutem Wetter bis weit hinter Hvide Sande reicht.

Treppenhaus

Ausblick

Mit seinen 55 Metern ist er, wie eingangs schon erwähnt, der höchste Leuchtturm Dänemarks. Der Leuchtturm selbest ist jedoch noch recht jung. Er wurde erst 1906 erbaut, nachdem 1903 bei einem Schiffsunglück 24 Seeleute ums Leben gekommen sind. Und um dieses in Zukunft zu vermeiden, wurde ein Leuchtfeuer installiert, welches bis zu 22 Meilen (ca. 40km) weit aufs Meer hinaus leuchtet.

Noch mehr Informationen findet ihr hier: danforum.de

Wer seine Höhenangst überwunden und sich an der Aussicht sattgesehen hat, der kann ein Stück weiter nach Norden fahren und erreicht nach ein paar Minuten Fahrt die Hafenstadt Hvide Sande.

Hvide Sande

ist eine Hafenstadt der Ringkøbing-Skjern Kommune in der Region Midtjylland mit 3059 Einwohnern (Stand 1. Januar 2012) an der dänischen Nordseeküste Jütlands, gelegen an der Mündung des Ringkøbingfjords. Vor der Kommunalreform 2007 war der Ort Bestandteil der Holmsland Kommune, die mit den Kommunen Ringkøbing, Skjern, Videbæk und Egvad zur Ringkøbing-Skjern Kommune zusammengeschlossen. Die Stadt ist als fünftgrößter Fischereihafen Dänemarks überwiegend durch die Fischereiindustrie sowie den Tourismus geprägt. (Quelle: Wikipedia)

Museum

Hvide Sande beherbergt unter anderem das Fischereimuseum Fiskeriets Hus welches gegenüber dem Troldbjerg liegt. Das Fischereimuseum bietet vieles zu den Themen Nordsee, Fischerei und Fjord. Für alle Aquarienfreunde gibt es im unteren Teil des Museums auch ein großes Salzwasser Aquarium mit vielen verschiedenen Fischen. Genug von den Fischen – geht es wieder hinaus und von dort direkt auf den Troldbjerg.

Der Troldbjerg ist eine ehemalige Bunkeranlage die an der Spitze 21m über Hvide Sande steht. Oben auf dem Berg hat man einen guten Überblick über die Stadt. Auf den vielen Informationstafeln sind stets die Besonderheiten der Stadt festgehalten, die von der Tafel aus zu sehen sind. Besonders interessant ist die Erzählung über den Bau der Schleusenanlage, die sehr ausführlich und lang beschrieben ist. Hier habe ich noch ein 360 Grad Panorama-Foto für Euch, welches ich vom obersten Punkt des Berges aufgenommen habe.

Hvide Sande

Da wir nicht so lange in Hvide Sande waren um uns alles genau anzugucken, will ich Euch einen – wie ich finde – wirklich sehr guten Beitrag des Nutzers meme empfehlen.

Søndervig mit den Sandskulpturen
liegt nördlich von Hvide Sande und ist eine der ältesten Badestädte Dänemarks. Hier gibt es viele kleine Geschäfte, einen Golfplatz und viele Freizeitmöglichkeiten. Ein Badeort der im Sommer viele Gäste anlockt. Aber was in Søndervig definitiv einen Besuch wert ist, ist das Sandskulpturenfestival.

Hierbei werden von mehr als 20 internationalen Künstlern Skulpturen und Figuren aus Sand gebaut. Und das jeden Sommer! Das Gelände ist mit den knappen 50×50 Metern nicht allzu groß, doch die Figuren und Skulpturen sind wirklich beeindruckend und sehenswert.

Um eine solche Sandskulptur zu bauen, bedarf es einiges an Vorbereitung. Als Erstes wird eine Holzverschalung aufgebaut und mit Sand gefüllt. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis die gewünschte Höhe und Breite erreicht ist. Nachdem der Sand sich dann verdichtet hat werden die äußeren Holzbretter entfernt und die Künstler können mit ihrer Arbeit beginnen. Nach und nach werden dann die Figuren und Muster deutlich. Hier ist ein Foto der Tafel, auf dem die einzelnen Schritte abgebildet sind.

Sandskulpturenfestival

Ich finde es wirklich beeindruckend, was man alles aus Sand bauen kann und wie stabil und fest das Ganze wirkt. Dabei können doch so viele kleine Details eingebracht werden, die die Sandskulpturen richtig realistisch aussehen lassen.

Hier findet man Fotos, die ich auf dem Sandskulpturenfestivals 2012 gemacht habe und weitere Informationen findet man auf der Webseite des Festivals.

Das Urlaubsende
hat uns dann leider doch schneller erreicht als wir gedacht haben. Gerne hätten wir noch viel mehr unternommen, doch wie das so im Urlaub ist… es wird sich so viel vorgenommen, doch nur die Hälfte wird geschafft. Insgesamt war es ein wirklich schöner und erholsamer Urlaub mit vielen Spaziergängen und allem was da so zugehört.

Nichtsdestotrotz habe ich noch einen dritten Artikel über das Legoland in Billund mit vielen Bildern und Infos für Euch parat. Dieser Artikel wird am Ende der Woche den Ausflug nach Dänemark abrunden.

Bis dahin: Farvel!

(Carsten)

Leser Kommentare

  1. Alex |

    Hi Carsten

    Danke für deinen Ausflug nach Dänemark. Ich liebe die nordischen Länder, daher ist das doch gleich mal der perfekte Einstieg hier ins offene Blog. 🙂
    Was die Sandskulpturen angeht, da habe ich auch bereits einmal einen Bericht dazu verfasst mit herrlichen Fotos. Zu finden hier:
    http://www.offenesblog.de/2011/06/sandskulpturenfestival-2011-blankenberge/
    Freue mich bereits jetzt auf deinen Legoland-Artikel, da ich hoffentlich auch nächstes Jahr im deutschen Legoland vorbeischauen werde, somit werde ich hier schon einmal gut eingestimmt. Danke! 🙂
    Und ein geniales Treppen-Foto, welches du uns hier reingestellt hast!

    Farvel, Carsten.

  2. Carsten |

    Hi Alex,

    ja das Treppenfoto ist ganz gut geworden. Obwohl ich ziemliche Höhenangst habe, habe ich mich doch durchgerungen auf den Leuchtturm zu klettern.

    Die Bilder vom Sandskulpturenfestival findet ihr hier: http://imgur.com/a/t9rba#0. Irgendwie hat es der Link nicht in den Artikel geschafft. Sorry.

  3. Alex |

    Hi Carsten
    Die Bilder sind nun eingepflegt.
    Allerdings wollte ich dich noch darum bitten in Zukunft dein (@cbrueggenolte) aus deinem Namen zu entfernen,
    und wie bislang auch als Carsten zu kommentieren, da du jedesmal automatisch in die Spam-Schublade fliegst.
    Danke dir und ich freue mich auf den nächsten und letzten Artikel der Dänemark-Reise.

  4. Andersreisender |

    Nach Dänemark habe ich mich bisher beim Reisen noch nie verirrt. Obwohl ich nach den letzten Dänemark-Beiträgen nicht sicher bin, ob ich dieses Land auf der „ToDo-Liste“ nicht doch etwas nach oben rücken sollte. 😉 Es gibt ja soo viel zu entdecken – und irgendwie nicht genug Zeit. 🙁

    Da muss man dann halt in den Blogartikeln „virtuell“ verreisen. 😉

  5. Carsten |

    Hallo Andersreisender,

    Dänemark ist definitiv eine Reise wert. Es ist ein tolles Land mit vielen tollen Orten die entdeckt werden wollen. Ob es Geocaching ist, Camping, Hotel oder Busreise. Da kann man alles machen. Auch Radtouren an der Küste kann ich empfehlen. Und ja, Du solltest es mindestens in die Top 5 schieben.

    mfgcb

  6. Andersreisender |

    @Carsten: Wenn Du wüsstest, wie viele Länder sich bei mir um die „Top 5“ Platzierungen rangeln. 😉

  7. Carsten |

    @Andersreisender: das kann ich mir so gar nicht vorstellen /ironie

  8. Andersreisender |

    😉

  9. Janonym |

    Hi. Netter Artikel und tolle Gegend. Meine Familie fährt seit Mitte der 40er in die Region. Übrigens der Leuchtturm heisst meines Wissens nur Lyngvig Fyr.
    Vielleicht läuft man sich da oben ja mal über den Weg ( oder wir sind es schon) 😉

  10. Carsten |

    Hallo Janoyom,

    hast es von der Google+ Community also doch gefunden, cool. Den Namen des Leuchtturm habe ich so oft gegoogelt, und er ist sooft unter diesem Namen erwähnt worden, dass ich es übernommen habe.

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