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8th
FEB

Kann man im Traum einen weiteren Traum träumen?

Abgelegt unter Um/Fragen

Letztes Wochenende hatte ich mir Inception, ein Film mit Leonardo di Caprio, angeschaut. Inception heißt soviel wie „einpflanzen“ oder „Beginn“ und meinte in diesem Fall das Einpflanzen eines Traumes in das Unterbewusstsein.

Es ging sogar soweit im Film, dass sie im Traum eines Menschen, eine zweite Ebene, sprich einen Traum im Traum, erreichen wollten. Daher kam mir die Frage ob denn auch wir einen weiteren Traum im eigentlichen Traum träumen können?

Es gibt einen sogenannten Klartraum oder auch luzider Traum genannt. Dabei ist man sich bewusst, dass man im Bett liegt, aber auch in der Traumwelt ist. Dadurch erhält man automatisch – mal mehr, mal weniger – Kontrolle über das Traumgeschehen. So einmal bei einem Bekannten passiert der träumte, dass er zaubern konnte. Nur im Traum sagte er dann selbst: „So ein Quatsch. Man kann ja gar nicht zaubern. Das hier ist nur ein Traum.“

Und dann gibt es noch solche Träume, die sich bewahrheiten. Wie mir einmal passiert, hier nachzulesen im Beitrag „Der sechste Sinn: Vorahnung oder Zufall?“

Eine andere Traumfrage die mich interessiert ist die, ob man auch schwarz-weiß träumen kann?

Fragen über Fragen, jedoch habe ich leider noch keine zufriedenstellende Antwort auf meine obengestellte Frage des Traums im Traum erhalten.

Ist Euch ein weiterer Traum im Traum schon einmal untergekommen? Kennt Ihr solche luziden Träume, oder eben auch Klarträume genannt? Welche Traum-Erfahrungen habt Ihr bislang gemacht?

(Alex)

Leser Kommentare

  1. Carsten |

    Moin Alex,

    ich glaube es war kein Traum, sondern ein Gedanke(???). Ist aber auch schon eine Weile her das ich Inception gesehen habe.

    Das passiert relativ haeufig. Man liegt morgens noch im Halbschlaf und doest/traeumt so vor sich hin. Heute morgen, klingt ein wenig nerdig, habe ich mich vor dem Rechner sitzen sehen und bin die Liste der Tools durchgegangen die ich noch vor der fahrt zur Arbeit installieren muss. Dann bin ich aufgestanden und habe auf die Uhr geguckt und mich gefreut, dass ich fertig bin und noch soviel Zeit habe bis ich zur Arbeit fahren muss. Dann habe ich gesehen das das MBP zugeklappt auf dem Nebentisch liegt und mir ist klar geworden das ich doch gar nicht mehr so viel Zeit habe.

    Manchmal kommt es auch vor, am WE z.B. das ich aufwache und mich dann wieder hinlege, weil der Traum bzw. die Geschichte noch nicht fertig ist. Allerdings faellt das „zu Ende traeumen“ dann relativ schwer weil man ja weis das man nur traeumt.

    So genug privates 😉 – Bin hier ja nicht auf der Couch, oder?

    Ob man „schwarz-weiss“ traeumen kann? Ich weis nicht. Vielleicht dann, wenn man einen alten S/W Film gesehen hat und dann im Traum selber diesen Film nachtraeumt.

  2. Stephan |

    Dass ich im Traum gedacht habe, ich träume, kam bei mir auch schon vor. In manchen Traumsituationen kann dies aber durchaus eine beruhigende Wirkung haben ;-).
    Das Gehirn ist jedenfalls nachts auf Hochtouren.

  3. Sebastian |

    Ich hatte schon ein paar Mal die Situation, dass ich auch nach dem Aufwachen einige Zeit brauchte um festzustellen, dass das geträumte tatsächlich ein Traum – und nicht Realität war. Die Erkenntnis kann positiv oder negativ sein.

  4. Jonas |

    Man sagt ja, dass man das luizierende Träumen erlernen kann, indem man sich im Verlauf das Tages immer wieder die Frage stellt:“Träume ich?“. Dadurch wird diese Frage irgendwann zum Reflex, sodass man sie sich auch im Traum stellt und so im Traum erwachen kann.

    Hat bei mir bis jetzt noch nicht funktioniert, stelle mir das aber extrem interessant vor.

  5. Jasmin |

    Ein hochinteressantes Thema. Das würde mich auch interessieren, was da möglich ist bzw. wie es funktioniert. Kann mich aber grad nicht so spontan an bestimmte Traumereignisse erinnern.

  6. Alex |

    Hallo Carsten, Stephan, Sebastian, Jonas und Jasmin

    – Jasmin zuerst, da hier selbstverständlich „ladies first“ zählt! Es freut mich, dass das Thema gefällt. Jonas gibt ja drüber bereits eine Möglichkeit an, wie man das mit denen luziden Träumen anscheinend antrainieren kann.

    – Sebastian und Jonas, herzlich Willkommen auf offenesblog.de!
    Interessant mit dem Reflex des „Träume ich?“ und ob man diesen antrainieren kann. Schauen wir mal, ob wir das rausfinden werden! 😉 Danke jedenfalls für deinen Tipp. Und Sebstian, das hat man immer wieder. Man wacht auf und braucht noch einige Zeit des Tages, bis man merkt ob dies oder das nun Traumwelt oder doch schon Realität ist. Tja… es ist eine spannende Sache! 😉

    – Carsten, mit dem Gedanken könntest du Recht haben, ABER… sie wollten eben diesen über die Traumwelt einpflanzen, oder? Das mit dem zu Ende träumen hatte ich mal, dies sogar nicht in der gleichen Nacht! 🙂
    Und nein, du bist hier nicht auf der Couch! 😀
    Was das schwarz-weiß träumen angeht, das hörte ich einmal in einem Lied und fragte mich: Geht das? Vielleicht haben wir ja irgendwann einmal die Antwort darauf!

    – Stephan, ja… auch in der Nacht wird definitiv nicht abgeschaltet. Ist schon sehr komplex und interessant unser Gehirn, das Unterbewusstsein und die Traumwelt. Und wohl wahr… ab und an ist es seeehr von Vorteil, dass man weiß, dass es sich nur um einen Traum handelt! 🙂

    Euch allen einen guten Wochenstart und angenehme Träume!

  7. Sascha |

    An die meisten meiner Träume kann ich mich nicht erinnern – was ja eigentlich kein schlechtes Zeichen ist, da es ja dann wohl so sein soll, dass das Unterbewusstsein genug Zeit hatte, alle Eindrücke des Tages zu verarbeiten.

    So einen luziden Traum hatte ich nur ein einziges Mal – oder ich kann mich nur an einen erinnern. Erstaunlicherweise war das in meiner Grundschulzeit, ich war also noch sehr jung. Mein Traum begann, indem ein Spotlight anging und ich selbst „die Bühne“ betrat und mir in ruhigen Worten erklärte, dass jetzt gleich ein Traum beginnen würde, der vielleicht etwas gruselig werden könnte. Ich solle mir aber bewusst sein, dass das ja alles nur ein Traum ist und ich jederzeit die Augen öffnen könne, wenn es mir „zu viel“ würde.

    An den eigentlichen Inhalt des Traums kann ich mich nach all den Jahren nicht mehr erinnern. Es war aber wirklich gruselig, weswegen ich auch irgendwann an den Punkt kam, wo ich nicht mehr weiterträumen wollte, dann die Augen öffnete – und wach war.

    Ich fand das schon als kleiner Junge ein erstaunliches Erlebnis, weswegen ich das in all den Jahren nicht vergessen habe. Ich war so beeindruckt davon, dass ich es gerne noch einmal erlebt hätte. Es hat sich aber nie wieder eingestellt… zumindest nicht, dass ich wüsste.

  8. Alex |

    Hi Sascha

    Du offenbarst uns ja hier deine schlimmsten Kindheitsträume. Wollte dich hier an sich nicht auf die „Couch“ schicken, aber danke für dein Ausschütten. 😉

    Nicht schlecht mit der „Bühne“, nur schade, dass es anschließend gruselig wurde. Und falls du dann doch irgendwann einmal wieder einen solchen Traum haben solltest – bitte mitteilen.
    Und genial mit dem „Notausgang“ den du benutzen konntest und es klappte sogar.

    Ja, die Traumwelt ist schon was sehr interessantes.

  9. Marc |

    Meine Träume sind NSFW, kann ich nichts drüber erzählen 😀

    Im Ernst.. diese ‚Klarträume‘ kenne ich auch. Vom Gefühl her sind es die ‚besten‘, weil intensive Erinnerung und wirklich sowas wie ’steuern der Storyline‘
    Ob ich schonmal einen Traum im Traum hatte… hmmm, spontan keine Erinnerung an sowas!

  10. Alex |

    Hi Marc,

    dass es bei dir nicht jugendfrei zugeht, konnte ich mir doch irgendwie denken! 😀 Schön, dass auch dir die Klarträume bekannt sind und falls du mal einen Traum im Traum haben solltest, schlag Alarm! 🙂

    Bis dahin weiterhin viel Spaß mit deinen NSFW (heißt Not Safe For Work) Träumen und dem steuern der Storyline!

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