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12th
MAI

Heuschnupfen: Tabletten, Nasensprays, Hyposensibilisierung oder Kortisonspritze?

Abgelegt unter Gesundheit/Medizin

Es ist wieder soweit – der Frühling ist da. Das Wetter wird allmählich besser, die Temperaturen steigen und man freut sich auf Spaziergänge, gemütliche Abende auf der Terrasse und auch der Garten wächst und gedeiht und verlangt ab und zu gestutzt zu werden. Endlich ist der Winter rum und man kann die Natur wieder genießen.

Nur ist dieser Genuss nicht für jeden da, denn mit dieser schönen Jahreszeit beginnt auch der Pollenflug und damit auch der Heuschnupfen wieder.

Pollen

Welches sind typische Heuschnupfen Symptome?
Tränende, brenndende und/oder gerötete Augen
Laufende oder verstopfte Nase
Kratzen im Hals, Husten und angegriffene Bronchien
All dies sind typische Symptome bei einer Heuschnupfenallergie.

Welche Möglichkeiten gibt es gegen Heuschnupfen?
Meist werden Tabletten, sogenannte Antihistaminika, verschrieben und sind auch sehr gut verträglich. War früher noch die häufigste Nebenwirkung die Müdigkeit, so ist dieses bei den heutigen Medikamenten um einiges besser geworden.
Ebenfalls gerne werden Nasensprays mit Kortison, zur lokalen Anwendung benutzt.
Des weiteren gibt es noch die Hyposensibilisierung. Hierbei werden dem Allergiker steigende Dosen des Stoffes gespritzt, gegen die er allergisch ist, damit sich sein Immunsystem an das Allergen gewöhnt.
Und zu guter Letzt will ich auch noch die Kortisonspritze auflisten. Die heutigen Präperate sind zwar besser als ihr Ruf, doch bei dem größten Teil der Bevölkerung ist Kortison ein rotes Tuch.

Kortison gegen Heuschnupfen- Informationen und Nebenwirkungen
Kortison ist ein Hormon, welches der Körper selbst in der Nebennierenrinde produziert.
Als Medikament wird es vor allem bei Hauterkrankungen, Asthma, Allergien, Morbus Crohn oder auch Rheuma verschrieben.

Bei Kortisoneinnahme sollte man sich stets ausreichend informieren. Es sollte nicht unnötig angewendet werden, wobei es bei den neuesten Kortison-Präperaten kaum mehr Nebenwirkungen gibt.

Die bis dato bekanntesten Nebenwirkungen sind: das sogenannte Cushing-Syndrom mit Vollmondgesicht, Stiernacken, Gesichtsrötung und brüchigen Hautgefäßen. Blutdruckanstieg, Blutzuckererhöhung und Erhöhung der Blutfettwerte. Ebenfalls eine gsteigerte Infektanfälligkeit, Gewichtszunahme und Wassereinlagerung im Gewebe.

Da die Kortisonvariante aber langanhaltend ist und dem Allergiker somit bis durch den Sommer hilft, hat sie ihren Reiz.

Heutzutage gilt: Die Einnahme von größeren Mengen Kortison in kurzer Zeit oder aber eine langfristige Behandlung mit einer geringen Dosis ist unproblematisch und nicht gefährlich. Die richtige Anwendung ist eben das A und O.

Was kann man selbst für eine pollenarme Umgebung tun?
– Draußen getragene Kleidung sollte man nicht im Schlafzimmer ablegen
– Spülen Sie Ihre Haare vor dem Schlafengehen aus, falls viel Zeit im Freien verbracht wurde
– Falls möglich, schlafen Sie bei geschlossenen Fenstern
– Und wenn Sie das Haus oder die Wohnung lüften wollen, so tun Sie dies nur kurz und am späten Vormittag. Zu dieser Zeit ist die Pollenbelastung geringer.

Wie sieht es bei Euch mit Pollen und Heuschnupfen aus? Leidet auch Ihr darunter oder könnt Ihr den Frühling in vollen Zügen in der Natur genießen? Falls Ihr unter Heuschnupfen leidet, von wann bis wann setzt Euch der Pollenflug normalerweis zu? Und vor allem, wie geht Ihr gegen Heuschnupfen vor? Ist Eure Variante hier drüber im Artikel aufgelistet?

Ich wünsche Euch allen – trotz Pollen und eventuellem Heuschnupfen – eine schöne Frühlingszeit!

(Alex)

Leser Kommentare

  1. Sabienes |

    Mein Sohn und eine Freundin haben sich desensiblisieren lassen. Beide sagen, dass die Allergie nicht ganz weg ist, aber dass das Leben lebenswerter geworden ist. Beim Sohn konnte ich das natürlich selbst mitverfolgen.
    Ich habe keine nennenswerte Allergie – man kann/muss nicht alles haben 😉
    LG
    Sabienes

  2. Alex |

    Hi Sabienes

    Interessant und es freut mich zu lesen, dass es nun die Lebensqualität gestiegen ist. Wenn es erforderlich ist, greife ich zu Tabletten zurück, wobei meist sogar nur eine Halbe genügt. Mein Hausarzt riet mir von der Desensibiliesierung ab und ein anderer Arzt nimmt selbst die Kortisonspritze. Aber das wäre mir dann wohl doch zu heikel?! 😀
    Schauen wir mal, was der Frühling so bringt.

    Alles Gute!

  3. Renate |

    Mein Freund hat auch eine Allergie und im Frühjahr gehts im mit den Pollen nicht so gut. Wir schaun da dann auch immer, das wir unsere Straßensachen gleich ausziehen und unsere Heimsachen tragen, lüften tu ich mittags, wenn er nicht da ist und die Bettsachen wechsel ich im Frühjahr doppelt so oft wie sonst. So steht er die Zeit einigermaßen gut durch.

  4. Alex |

    Hi Renate

    Herzlich Willkommen auf offenesblog.de!
    Ja, man kann schon einiges selbst machen, damit man die Pollenzeit etwas glimpflicher übersteht.
    Dann hoffe ich, dass auch diese Saison gut überstanden wird.

    Alles Gute!

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