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AUG

Nackenschädigung, Schlaganfall und Aneurysma durch Headbangen?

Abgelegt unter Gesundheit/Medizin, Videos

Nachdem ich bereits schon einmal vor über drei Jahren über die Symptome, Ursachen und Erkennung des Schlaganfalls geschrieben hatte, vergangenes Jahr von Nacken und Halswirbelsäule-Problemen berichtet hatte, bringe ich diese Krankheitsbilder nun leider in diesem Artikel zusammen.

Es ist Sommer, einige Open Air Festivals standen bereits an, am Wochenende ging die 25. Auflage des Wacken Festivals zu Ende und noch einige weitere Musik-Highlights stehen diese Saison noch an. Vor allem bei Rock und Metal Konzerten steht dabei eines meist ebenfalls auf der Tagesordnung: Headbangen.


(How to headbang safely – Quelle: Youtube / Surname & Surname)

Headbangen (auch „Headbanging“ oder „Bangen“) ist eine Tanzform, die hauptsächlich von Metal-Fans praktiziert wird. Beim Headbangen wird der Kopf im Takt der Musik schnell vor- und rückwärts, seitwärts, im Kreis oder in Achterform bewegt. Headbanging soll erstmals bei einem Konzert von Led Zeppelin im Jahre 1968 vorgekommen sein, als Fans in der ersten Reihe damit begannen, ihren Kopf ekstatisch im Rhythmus der Musik auf den Bühnenrand zu schlagen.
(Quelle: Wikipedia)

In dem Wikipedia-Artikel wird ebenfalls auf mögliche Gesundheitsrisiken eingegangen, die da wären: Nackenschädigungen, Schlaganfälle, Aneurysma der Arteria vertebralis…

Bild von ConstructionDealMkting

Es gibt eine Vielzahl von Risiken, dennoch kreisen auch weiterhin die Köpfe auf und vor der Bühne bei Metal-Konzerten und Festivals. Und auch wenn auf der Wikipedia-Seite gesagt wird, dass sich der Schlaganfall als mögliches Risiko als falsch herausstellte, so las ich erst kürzlich folgende beunruhigenden Beitrag auf einer ausländischen Nachrichtenseite:

„Ein 50jähriger Mann litt unter immer stärkeren Kopfschmerzen und suchte daraufhin nach Rat bei verschiedenen Ärzten. Die Neurochirurgen der „Medizinischen Hochschule Hannover“ haben darauf ein Hämatom entdeckt – 4 Wochen nach einem Motörhead-Konzert Besuch.
So litt der Patient unter einer subduralen Blutung (zwischen Hirnhaut und Gehirn), welches oft nach einem Schädel-Hirn-Trauma vorkommt. Dies ist laut des Artikels und der Ärzte meist nicht gefährlich, dennoch kann es auch noch nach Wochen zu einer Blutung im Gehirn kommen.
Die Neurochirurgen haben sich anschließend auf die Suche nach ähnlichen Fällen gemacht und haben drei weitere Beispiele gefunden, bei denen ebenfalls Headbanging Schuld an einer Blutung war. Einer der drei Patienten ist dabei verstorben.
Über die Dunkelziffer solcher Fälle ist leider nichts bekannt, da solche Symptome oft auch von alleine wieder verschwinden.“

Also aufgepasst Ihr lieben Freunde des Rocks, Metals und Headbangen – denkt an Eure Gesundheit, den Nacken, die Wirbelsäule und mögliche gesundheitlichen Risiken!

(Bild von ConstructionDealMkting)

(Alex)

Leser Kommentare

  1. Marc |

    Damals (TM) in der Sturm- und Drangzeit war Headbangen an der Tagesordnung…. Und ich kann klar bestätigen:
    Ja, habe auch einen Schaden :-)))

  2. Alex |

    In deiner Zeit der (TM)… Turnmeisterschaften? In Turkmenistan? Als du noch teilmotorisiert warst?
    Und ja, dass du einen Schaden hast, ist mir schon aufgefallen.
    Gleiches hier! 😀

  3. Herr Hugo |

    Hööör mal – willst du die Leute in Krankheiten treiben? Oder Hypochonder züchten?

    Bei mir wäre „Headbangen“ eh nicht zu befürchten, weil ich nur mit den Händen fuchtele, aber nicht mit dem Kopf! 😆

    Der Rat des Experten: ruhig sitzen & nicht wild rumrennen, beim Tänzchen sparsam-elegante Bewegungen. Naja: relativ elegant…

  4. Alex |

    Hi Herr Hugo

    Nein, ich will weder Hypochonder züchten, noch jemanden in Krankheiten treiben. Dafür ist jeder selbst (teilweise) verantwortlich. Ich will nur auf Probleme aufmerksam machen und vor allem helfen, die Fehler entweder nicht zu begehen, oder wenn zu spät, Auswege aufzeichnen.

    Sodele! 🙂

  5. Andersreisender |

    Headbangen… ist nicht in meiner Reichweite. Dafür Motorradfahren – ich hoffe, das ist sicherer. 😉

  6. Richard |

    Zum Glück mach ich sowas nicht! Aber ich denke nacken massage und nacken training ist angemessen und sogar gesund!

  7. Herr Hugo |

    Ich krieche nur ab/an auf dem Boden, hinterm Schreibtisch und sostwo rum. Warum ich das mache?

    Wer EInen Laptop mit WLAN hat, der hat „ganz wenich Kabels“ – wessen Wohnzimmer mit diversen Rechnern und Monitoren voll steht, der hat „kanz viele Kabels“. 😆

    Die muß man geschickt verstecken – ohne kriechen geht das nicht. Da passiert dem Kopf aber normal nix, nur schimpfen tu ich, wenn mein Arm zu kurz ist, grins. Ich habe inzwischen aber einige Hilfsmittel, um auch in schwierige Ecken zu kommen.

  8. Alex |

    Hi Andersreisender, Richard und Herr Hugo

    – Andersreisender, ich denke schon. 🙂

    – Richard, vor allem das Training kann nicht schade. Bei der Massage kann man sicherlich auch Fehlgriffe haben oder ähnliches.

    – Herr Hugo, ein weiteres Mal Danke für deine Ausführungen hier im Kommentarbereich.

    Angenehmen und gesunden Mittwoch Euch allen.

  9. JürgenHugo |

    Da setze ich noch einen drauf: eines dieser wertvollen Hilfsmittel ist der

    „Greifhelfer fü Senioren“

    Ist normal für (noch) ältere Leute, damit sie Kleinigkeiten vom Boden aufheben können – ich nehme ihn z.B. wenn ein Kabel tief hiter dem Schreibtisch liegt.

  10. Alex |

    Hi JürgenHugo

    Die Greifhelfer kenne ich nur von den Gemeindearbeitern, wenn Sie die Straße säubern. Aber unser gute Hugo säubert halt seine eigenen 4 Wände! 🙂

    Angenehmes Wochenende.

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